Bauelemente sind heute wahre Alleskönner

Bauelemente
Bauelemente

Bauelemente werden heute nach höchsten technischen Anforderungen, aber vor allem nach individuellen Ansprüchen an Form, Material, Ausstattung und Farbe gefertigt; d. h. jedes Fenster ist ein Unikat. Somit hat jedes Element individuelle Produkt- und Leistungseigenschaften, welche aber erst bei der Herstellung entstehen. 

Eine zentrale Herausforderung bei der Einführung eines digitalen Produktpasses für Fenster und Türen liegt daher in der Verfügbarkeit, Qualität und Struktur der produktbezogenen Daten. Derzeit sind Produkte in der Regel ausschließlich mit den Daten des jeweiligen Herstellers verknüpft. Informationen von Zulieferern und Vorlieferanten – technische Datenblätter, Materialangaben, Nachhaltigkeitskennzahlen oder Konformitätsnachweise – fehlen häufig oder liegen nur unvollständig vor. 

Erschwerend kommt hinzu, dass die bestehenden IT- und ERP-Systeme der Hersteller primär auf Produktionssteuerung und Maschinenanbindung ausgerichtet sind. Produktbeschreibungen sind entsprechend stark technisch geprägt, auf interne Prozesse zugeschnitten und für externe Beteiligte wie Fachhändler, Monteure, Planer, Bauherren oder Endkunden oft nur schwer verständlich. Eine einheitliche, standardisierte und selbsterklärende Produktbeschreibung fehlt in vielen Fällen.


Worin besteht die Herausforderung?

Es stehen heute bereits digitale Daten in allen Stufen der Wertschöpfungskette von Bauelementen zur Verfügung. Auch werden Produkte oder Komponenten bereits schon digital gekennzeichnet. Allerdings sind diese nicht standardisiert und auch nicht vernetzt. Dadurch hat die komplette Kette entlang der Produktentstehung zu viele Medienbrüche. 

Beispiele von bestehenden Kennzeichnungen für einzelne Komponenten oder Produkte im Fenster, aber ohne Verknüpfung der Daten.

ID im Glas
ID im Glas

Signierung Glas

ID Rahmen
ID Rahmen

Signierung Profil

NFC
NFC

NFC Chip im Fenster

Allerdings sind diese nicht standardisiert und auch nicht vernetzt. Dadurch hat die komplette Kette entlang der Produktentstehung zu viele Medienbrüche.

Architekten
Architekten

Was ist die Lösung ?

Der entscheidende Schritt der weiteren Entwicklung ist die Umsetzung von Industrie 4.0. Zentrale Voraussetzung hierfür ist eine Datenhaltung und -verarbeitung, die konsequent in IoT-basierten Cloud-Lösungen gedacht wird. Nur über zentrale, zeit- und ortsunabhängige Plattformen wird es möglich, produkt- und komponentenbezogene Daten entlang der gesamten Wertschöpfungskette miteinander zu verknüpfen und über den gesamten Lebenszyklus hinweg aktuell zu halten.

Die Kombination aus Cloud- und IoT-Ansätzen ist somit eine grundlegende Voraussetzung, um Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Datenkonsistenz über alle Beteiligten Fensterhersteller und Lebenszyklusphasen hinweg sicherzustellen.

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Industrie 4.0

Industrie 4.0 bezeichnet die vierte industrielle Revolution und steht für die umfassende Digitalisierung und intelligente Vernetzung von Maschinen, Produkten, Prozessen und Akteuren entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

ID4WIN - eine gemeinsame Lösung für die Branche

Um die mit dem digitalen Produktpass einhergehenden Herausforderungen für die Branche zu lösen, haben sich Unternehmen aus dem Bereich der Zulieferindustrie und Produzenten von Bauelementen in der Kooperation ID4WIN zusammengeschlossen. Die Teilnehmer der Kooperation sind davon überzeugt, dass es mit einem gemeinschaftlichen Ansatz möglich sein wird, die Komplexität moderner Bauelemente bereits im heutigen Produktionsumfeld als digitaler Zwilling im IoT-Umfeld umsetzen zu können. Dabei steht im Vordergrund, dass jeder im Prozess nicht nur seine Produkte bzw. Halbzeuge physisch liefert sondern auch digital.

Gemeinsam mit dem IoT-Spezialisten BISS.ID wurde ein Konzept erarbeitet, wie die Cloud-Lösung die heute vorhandenen Medienbrüche zwischen den Systemen auflöst und durch die Anbindung an die jeweiligen Produktionssysteme der Partner eine virtuelle Verbindung zwischen allen Beteiligten schafft. Der Grundsatz dabei liegt darin, dass die Firmen über die Standardschnittstelle die technischen Daten und Stücklisten zu Komponenten, Produkte und Aufträge an die Cloud in ihren virtuellen Datenraum übermitteln; d. h. der Produzent steuert den Datenzugriff, nicht die Plattform.


Auf Basis des Auftrages und der Verbindung von Hersteller, Lieferant und Kunden stellt die Plattform eine Beziehung her und verknüpft Artikel- mit Materialdaten zu Baugruppen. Über die transferierte Stückliste, weiß das Portal, welche Stammdaten er von den verbundenen Zulieferern zu den Artikeln verknüpfen muss. Dabei ist die Datenpflege und -qualität Sache des Lieferanten, der neben technischen Daten auch Zertifikate, Reinigungsempfehlungen, Sicherheitsdaten etc. hinterlegt; d. h. weiterführende Daten für Fachhändler, Monteure und Endkunden.

Aufgrund der vielfältigen Wertschöpfungsketten im Bauelementebereich beschäftigen wir uns bei ID4WIN intensiv mit dem digitalen Produktpass – denn eines ist sicher: 

ER WIRD KOMMEN!

Kennzeichnung mit Glas.ID

Die standardisierte Kennzeichnung für das Bauelement bereits als Signierung vom Isolierglashersteller, was später von jedem User via Smartphone ausgelesen werden kann. Mit der ID können alle weiteren Bauteile und Materialien verknüpft werden zu einer vollständigen Baugruppe. Auch Anbauteile und Montagematerial kann via Scan mit der ID verknüpft werden. 

ID im Glas
ID im Glas
Glas.ID im fertigen Bauelement
Glas.ID im fertigen Bauelement
NFC
NFC
Alternative Kennzeichnung für Bauelemente ohne Glas
Alternative Kennzeichnung für Bauelemente ohne Glas

ID4WIN hat zum Ziel alle Prozessbeteiligten aus der Zulieferindustrie mit den Produzenten zusammenzubringen für eine übergreifende Lösung der Datenverknüpfung für die gesamte Branche.

Architekten
Architekten

Was sind die nächsten wichtigen Schritte ?

Da der Aufbau von Datenstrukturen, Schnittstellen und klaren Verantwortlichkeiten komplex ist und sich nicht kurzfristig umsetzen lässt, bietet ID4WIN die Möglichkeit, diesen Weg gemeinsam zu gehen und eine praxisnahe, zielführende Lösung für alle Beteiligten zu entwickeln. Auch wenn die verpflichtenden Dateninhalte noch nicht abschließend definiert sind, gilt bereits heute: Sind die Anbindungen geschaffen, wird die spätere Datenbefüllung zur überschaubaren Fleißarbeit. Gleichzeitig können Unternehmen frühzeitig Erfahrungen mit IoT- und Cloud-Lösungen als Grundlage von Industrie 4.0 sammeln und gemeinsam mit Lieferanten und Projektpartnern die notwendigen Daten und Schnittstellen vorbereiten.

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Wer jetzt handelt, sichert sich klare Wettbewerbsvorteile und positioniert sich als digitaler Vorreiter der Branche.

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Arnold Glas
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BISS.ID
Jürgen Huber
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